Spiel mit der Lust

Striptease

Nicht nur was für Frauen

Kaum ein Junggesellenabschied kommt ohne ihn aus, auch angehende Bräute werden gern damit überrascht und selbst die eine oder andere Betriebsfeier wird damit zum ganz besonderen Ereignis: Der Striptease, kurz Strip genannt, erfreut sich eines ungebrochenen Interesses.

Aber warum eigentlich auf einen besonderen Anlass warten? Und warum nicht gleich selbst einmal strippen? Ihr Liebster wird sich über einen heißen Strip, der Auftakt für einen unvergesslichen Abend sein kann, bestimmt freuen…

Erotisches Versprechen
Das Zusammenspiel aus erotischem Versprechen und Verzögerung, von lasziven Bewegungen und raffinierter Verführung ist es, was den Reiz eines Strips – übrigens für Männer wie auch für Frauen – ausmacht. Ein guter Striptease ist gerade lang genug, um eine erotische Spannung aufzubauen. Stripper und Stripperinnen spielen mit ihren offensichtlich vorhandenen Reizen, sie setzen sie gezielt ein und erheben das Ausziehen zur Kunstform.
Nicht verwechseln sollten Sie einen Striptease mit Gogo-Tanz oder New Burlesque: Leicht bekleidete Gogos heizen lediglich ein Publikum an, ziehen sich aber nicht aus während sich Burlesque-Tänzer und Tänzerinnen meist nicht vollständig entkleiden und im Gegensatz zum Strip auch eher unterhalten und amüsieren als sexuell animieren wollen.


Erotisches Weihnachtsshopping


Übung macht den Meister
Keine Sorge: Was im Film und bei Veranstaltungen so verführerisch und sexy aussieht, kann Jede(r) lernen. In beinahe jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile Strip-Kurse, die die wichtigsten Bewegungen und das 1x1 der Verführung vermitteln. Übrigens: Strippen verbrennt ganz nebenbei auch einiges an Kalorien und so wundert es kaum, dass es mittlerweile auch Kurse in Strip-Aerobic und Lap Dancing gibt, um den Pfunden den Krieg anzusagen.
Aber auch wer den Gang in einen Kurs scheut, kann sich ganz einfach „fit to strip“ machen: Anschauungsmaterial ist in Hülle und Fülle erhältlich und vor dem Spiegel im heimischen Schlafzimmer probt es sich vielleicht doch etwas ungezwungener als in einem Kurs zusammen mit anderen Strip-Anfängern. Aber denken Sie daran: Übung macht den Meister, erwarten Sie nicht zu viel von Ihrer ersten „Trainingsstunde“.
Vorbereitung ist alles
Sie haben sich eine kleine Choreografie ausgedacht und wollen Ihren Liebsten damit überraschen? Prima, dann kann es ja mit den Vorbereitungen losgehen. Natürlich würde es auch reichen, Ihren Herzbuben irgendwo hinzusetzen, Musik zu spielen und loszulegen, aber es geht auch raffinierter. Bereiten Sie sich – und ihn! – auf Ihr erotisches Spiel vor, verwöhnen Sie sich mit einem entspannenden Bad oder einer schönen Lotion und machen Sie ihn richtig heiß und neugierig auf das, was da auf ihn zukommt. Sie können damit schon am Morgen beginnen, wenn er das Haus verlässt: Flüstern Sie ihm beim Abschied ruhig ins Ohr, dass Sie am Abend eine ganz besondere Überraschung für ihn haben - das wird ihn den ganzen Tag beschäftigen. Oder wie wäre es mit ein bisschen Dirty Talk, um ihn auf den gemeinsamen Abend einzustimmen?
Ablauf
Wie Ihr Strip abläuft, entscheiden in der Regel Sie. Natürlich ist es aber schöner, wenn Sie gebührend Aufmerksamkeit für Ihre Verführungskünste erhalten. Planen Sie den Ablauf also am besten zumindest in Grundzügen. Vielleicht empfangen Sie Ihren Liebsten schon an der Tür mit einem leckeren (und anregenden) Cocktail? Vielleicht möchten Sie ihn auch mit einem schönen (aber leichten!) Essen einstimmen? Wichtig ist vor allem, dass Sie eine angenehme Atmosphäre schaffen, in der Sie sich wohlfühlen und in der Sie Ihren Schatz darauf einstimmen, was ihn gleich erwartet.
Ein guter Striptease hat Klasse, er folgt einer Choreografie, in der auch Gegenstände wie zum Beispiel ein Stuhl (oder wenn vorhanden eine Stange) Verwendung finden. Zeigen Sie ihrem Schatz, was in Ihnen steckt, führen Sie ihm all Ihre Vorzüge vor, machen Sie Appetit auf mehr – aber immer nacheinander und immer schön langsam. So steigern Sie langsam aber sicher seine und bestenfalls auch Ihre Lust, so dass einer Fortsetzung des aufreizenden Spiels (Im Bett? Auf dem Sofa? Gleich an Ort und Stelle?) nichts im Wege steht…
Die 5 Goldenen Regeln des Strippens
Verführung will gelernt sein, aber lernen kann sie glücklicherweise Jede(r). Damit Ihr Strip besonders gut ankommt haben wir hier noch die fünf Goldenen Regeln des Strippens für Sie zusammengetragen:

1.
Sorgen Sie für das richtige Timing! Zwischen Tür und Angel, nach einem stressigen Arbeitstag oder wenn noch dringende Erledigungen anstehen kann Ihr so sorgfältig vorbereiteter Strip gar nicht seine erhoffte Wirkung entfalten.

2.
Sorgen Sie für Wohlfühl-Atmosphäre! So bringen Sie ihn viel besser in Stimmung und fühlen sich auch selbst viel eher sexy und begehrenswert.

3.
Genießen Sie Ihren Striptease! Genießen Sie es, zu verführen, ihm den Kopf zu verdrehen und ihn mit einer Bewegung, einem Blick um den Verstand zu bringen.

4.
Auf die Geschwindigkeit kommt es an! Bei einem zu schnellen oder zu langsamen Strip fehlt es an der knisternden Spannung, die einen guten Strip ausmacht – entweder kommt sie noch nicht auf oder sie verfliegt wieder, weil alles zu lang dauert. Strippen heißt auch, auf die Intuition zu hören: Fliegen die Funken, dürfen Sie ruhig weiter reizen, lässt seine Spannung nach, sollten Sie ein Stückchen weiter gehen, um ihn erneut in ihren Bann zu schlagen.

5.
Halten Sie Blickkontakt! Nicht umsonst heißt es: Ein Blick sagt mehr als Tausend Worte. Ein Striptease kann auch ohne ein einziges Wort auskommen. Beobachten Sie ihn stattdessen, während Sie sich langsam und genüsslich vor ihm entkleiden. Wo schaut er hin? Sehen Sie das Feuer in seinen Augen? Dann weiter, setzen Sie sich und Ihre Vorzüge so richtig in Szene, bewegen Sie sich zum Takt der (eher langsamen) Musik, beziehen Sie ihn Stück für Stück in Ihre Choreografie ein – er wird es Ihnen auf seine ganz eigene Weise danken.


Heiße Dessous für Sie & Ihn bei ORION



Ein Bericht von Dorothee Gebele, gefunden bei gofeminin.de

Veröffentlicht von Melanie Braatz

 

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