So gelingt jeder Flirt

Die Kunst des Flirtens

Die 12 Grundregeln

Vorweg möchte ich ein Flirt etwas genauer definieren. Ich meine damit ein intensives erstes Kontaktaufnehmen oder auch Gespräch bis hin zu dem Punkt...

...wo „Mann“ und auch Frau (bzw. glaubt es der Mann) die Gedanken konstruieren, es könnte sich jetzt auch mehr daraus ergeben. Ein Kuss könnte bald folgen und „Mann“ fühlt sich am Ende wie im 7. Himmel ohne mit dem Partner intimen Kontakt gehabt zu haben.

Beim Flirten verlassen wir zunehmend die Dimension einer „seriösen“ Unterhaltung oder Interaktion, was nicht heißen muss, dass Flirten unseriös ist – im Gegenteil, beide Partner sind sich dessen bewusst, dass im Flirt gewisse gesellschaftliche Rahmenbedingungen einfach durchbrochen werden. Genau das macht den Reiz und den Spaß daran aus. Vorraussetzung für einen guten Flirt ist daher, dem Partner dieses auch so verständlich zu machen und das beide offen dafür sind!

Fast ein jeder Flirt geht indirekt von der Frau aus, sie leitet ihn mit ihren Signalen ein, sie hat die “passive Dominanz” wie ich dazu sagen möchte. An den Männern liegt es diese Signale, wie ein Augenzwinkern, ein kleines Lächeln zu erkennen und spontan, schnell und richtig darauf zu reagieren. Und welche Faktoren sind es denn nun, die dann einen guten Flirt ausmachen können? Ich möchte euch dazu folgende 12 wesentlichen Gebote für einen guten und erfolgreichen Flirt vorstellen. Dabei möchte ich den Schwerpunkt natürlich auf Regeln für Männer legen, da ich selbst ja auch ein Mann bin:

1. Ein passendes und gutes Verhalten wird vorausgesetzt (die Knigge muss stimmen)!

Es gilt der Grundsatz, dass man flexibel und ausgeglichen sein soll, sich der Situation anpasst und das Auftreten und Verhalten den gesellschaftlichen Anforderungen entspricht. Ein Mann sollte von Anfang an versuchen, die Bedürfnisse der Frau zu erkennen und darauf einzugehen.

2. Eine guter Einleitung ist ein Muss – der erste Eindruck entscheidet!

Ein guter Spruch, eine nette Frage, eine Vorstellung mit viel Witz, etwas, das wiederum der Situation angepasst ist, ist oft entscheidend, um die natürlichen Barrieren der direkten Anrede zu besiegen und in ein heiteres Flirten hineinzugeraten. Dabei möchte ich meinen, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Es sollte einen Eindruck hinterlassen, der die Frau motiviert, mit Dir ins Gespräch zu kommen. Wähle den Spruch so, dass er zu Dir passt, und dass Du nachher daraus ein weiteres Gesprächsthema ableiten kannst!

3. Zu zweit geht es oft leichter!

Der Durchschnittsmann fühlt sich wohler, stärker und sicherer, wenn er zumindest nicht alleine ist. Dann haben die meisten leider auch erst den Mut, eine Frau direkt anzusprechen und in ein Gespräch zu verwickeln. Kommt das Gespräch oder der Flirt ins stocken, kann durch den Partner leicht nachgeholfen werden, aber aufgepasst, man sollte ihn schon gut kennen.

4. Was willst du und welche Ziele verfolgst Du?

Jedes Ziel beinhaltet zur Erreichung einen Weg mit einer bestimmten Strategie, die Dich erfolgreich machen kann oder nicht. Je mehr diese Strategie der Situation, dem Partner, Dir selbst und natürlich auch dem Ziel angepasst ist, desto erfolgreicher wird die Strategie umgesetzt werden können, auch bei einem Flirt. Im Umgang mit Menschen kann es aber möglicherweise die erfolgreiche Strategie geben, keine strikte Strategie zu verfolgen!

5. Das Zusammenspiel von Innen und Außen!

Ist das erste Abtasten beendet und man kommt sich ein wenig näher, fällt die Aufmerksamkeit immer mehr in die Details eines Menschen. Man achtet auf die Augen, das Lächeln, die Stimme, die Betonung, auf die Stellung, die Art des Ganges, usw. Einem erfolgreichen Flirter gelingt es nun, diese Faktoren, die dem Gegenüber Informationen über sein Innenleben und auch Absichten vermitteln, bewusst zu kontrollieren und dem Verhalten und den Wünschen des Gegenüber und der Situation anzupassen.

6. Bewusstes Wechselspiel!

Seinem eigenen Zusammenspiel zwischen bewusster Ausstrahlung, seiner Persönlichkeit und seinem Verhalten setzt der erfolgreiche Flirter bewusst noch einen weiteren Antagonismus hinzu. Er spielt absichtlich, aber für den Partner nicht offensichtlich erkennbar, mit dessen Gefühlen und möglichen Erwartungen, Hoffnungen oder nicht Hoffnungen. Bewusst vermittelt er große Nähe und berührt den Partner ganz zufällig, wo es angenehm ist. Er vermittelt Distanz und Unabhängigkeit zugleich mit Zuneigung und Gleichgültigkeit. Er setzt die Gefühle des anderen einem Wechselbad aus, und heizt sie dadurch zusätzlich an.

7. Alkohol hilft aber im richtigen Maße!

Alkohol hilft und kann dich mutiger machen und dich zumindest beim ersten Schritt unterstützen. Aber bedenke, so wie Du Dich fühlst, so wirkst Du auch auf andere! In einem guten Flirt selber legt sich die Spannung von alleine. Wenn man sich gut versteht, Spaß an der Situation hat und sich zwei Leute gefunden haben, die auf der gleichen „Wellenlänge schwimmen“, dann wird sich das anfängliche Angstgefühl schon nach wenigen Minuten abgebaut haben, mit oder ohne Alkohol.

8. Bringe den Flirtpartner zum Lachen – ein Muss!

Das Lachen, das sich wohl fühlen, sich gehen zu lassen, es gehört unbedingt zu einem guten Flirt dazu! Eine Frau, die sich wohl fühlt lacht gerne, genauso kann man sagen, wenn ich eine Frau zum Lachen bringe, wie auch immer, dann wird sie sich wohl fühlen!

9. Die Erotik des Geheimnisvollen!

Besondere Fähigkeiten, genauso wie Absichten und Gefühle wirken dann umso besser, wenn der Flirtpartner und im speziellen die Frau sie indirekt und anscheinend zufällig erfährt. Erfolg macht sexy, und noch interessanter ist es, wenn man selbst stark genug ist, nicht darüber reden zu müsen.

10. Mache Komplimente, aber übertreibe nicht!

Es gibt wohl niemanden, der sich nicht über Komplimente freut. Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen Kompliment und Kompliment. Eine Grundregel ist dabei unbedingt zu beachten: Komplimente sollen ehrlich gemeint sein, bewusste Übertreibungen können zu Unverständnis, Vertrauens- und Sympathieverlust führen!

11. Lass Dir Zeit, aber bleibe spontan!

Baue durch Deine bewusste Zurückhaltung, durch Dein leichtes Wechselspiel, durch die Art wie Du Dich gibst, durch das Interesse, das dadurch entsteht, eine Spannung auf, die Euch immer mehr zueinander führen wird. Das Empfinden dieses „Knisterns“ ist wohl das wirklich Schöne, wenn man intensiv mit jemandem flirtet oder auch ohne bewusst zu flirten jemanden kennen lernt.

12. Tanze und lasse den Tanz „wirken“!

Tanzen ist mehr als Vergnügen, man bewegt sich zur Musik und fühlt sich wohl dabei. Alles Eigenschaften, die im Zuge eines Flirts entscheidend sind und einen guten Flirt ausmachen können. Die wichtigste Sache, die beim Tanz noch hinzukommt, ist der gesellschaftlich und zwischenmenschlich akzeptierte enge körperliche Kontakt. Er bietet uns also die Möglichkeit, einer Person ganz nahe zu treten, sie zu berühren, sie zu riechen, sie zu fühlen und sie zu führen, obwohl wir erst beginnen, die Person kennenzulernen. Der Tanz ist die beste „stille“ Form zu flirten, Barrieren können sich dabei zu Brücken formen!

Flirten ist eine Kunst, Flirten verzaubert und verbindet Traum und Wirklichkeit, Wunsch und Realität auf geheimnisvolle Art uns Weise. Ein guter Flirt ist ein Spiel mit Gefühlen, bei dem es nur Gewinner gibt. Sei offen und geh auf die Menschen zu, vor allem in der kalten Jahreszeit sehnen sich viele Singles nach Nähe und Wärme, gib sie deinem Flirtpartner und schon bald kann sich mehr daraus entwickeln.

Ein Bericht von Werner Baumann auf starblatt.net

Veröffentlicht von Melanie Braatz

 

Dein Kommentar ...

Nur eingelogte Mitglieder können Kommentare abgeben.

oder Neuen Account erstellen

Mehr aus Liebe & Lust ...

  • Sa 03.01.2009

    Die Erogenen Zonen

    Unsere Lustpunkte

  • Sa 03.01.2009

    Spiel mit der Lust

    Striptease

  • Sa 03.01.2009

    Sex ist kompliziert...

    Wozu Sex ?!

Tunnel Club Hamburg
 
Nach oben scrollen